Beziehungsbildung ist ganzheitlich!

Selbst- und Beziehungsbildung als Teil eines Bildungskonzeptes für junge Menschen sind wichtig für die Gestaltung aller späteren Nahraumbeziehungen (Liebe, Freundschaft, Familie), aber auch für alle anderen sozialen, zukünftigen kollegialen, sowie heute zunehmend auch interkulturellen Beziehungen. Dass haben schon vor mehr als 20 Jahren bekannte Paarforscher, Humantherapeuten, Soziologen, Neuro-wissenschaftler und Philosophen gefordert. Dazu, mit besonderem Blick auf die Nahraumbeziehungen, Prof. Dr. Michael Lukas Moeller und Prof. Dr. mult. H.G. Petzold:

„Beziehungsbildung ist für mich die bedeutendste Bildung im menschlichen Leben. Da ich das Beziehungsbedürfnis als menschenerschaffend ansehe, ist mir die Kenntnis der Bindung am wertvollsten. Liebe, Geborgenheit und Krieg zu zweit oder unter Nationen, kurz: das ganze Menschleben bliebe unverständlich ohne Klarheit über den Ablauf von Beziehungen“. (Moeller 1988; S.187))

„Ich brauche andere Menschen, um eine Persönlichkeit zu entwickeln. Ich verinnerliche andere Menschen. Und insofern muss dann ein Unterrichtsprogramm, das sich mit Persönlichkeitsentwicklung befasst, auch Passagen haben: Was können Menschen miteinander in der Dyade, in der Triade, in der Polyade an Entwicklungsarbeit, an Lebenskunst, an Lebenskunstwerk entfalten“. („Gespräche über Liebe“, Petzold & Kramer, 2013-14, S.29)

 

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© Martin Lütjen